Bei den bioenergetischen Diagnoseverfahren handelt es sich um Testverfahren, die sich die Tatsache zunutze machen, daß wir nicht nur aus Materie bestehen, sondern auch aus Informationen. Der Funktionszustand unseres Körpers definiert auch unseren energetischen Zustand, sowohl physisch als auch psychisch. Dieser Zustand kann mit entsprechenden Testverfahren getestet werden.

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1. Die Elektroakupunktur

Die Elektroakupunktur entstammt, wie der Name schon sagt, der Lehre der Akupunktur. Die Akupunkturmeridiane definieren den energetischen Zustand des Organsystems, nach dem es benannt ist, z. B. der Herzmeridian den energetischen Zustand des Herzens, der Lebermeridian den energetischen Zustand der Leber. Die Elektroakupunktur macht sich die Tatsache zunutze, daß die in der Regel in der Tiefe verlaufenden Akupunkturmeridiane am Akupunkturpunkt das isolierende Hautfettgewebe durchdringen und somit kurz unter die Hautoberfläche zu liegen kommen. Getestet wird mit einem elektrischen Hautwiderstandsmesser, der vom Prinzip her aufgebaut ist wie ein Ohm-Meter. Am Akupunkturpunkt aber ist der Hautwiderstand abhängig von der darunter fließenden Akupunkturmeridianenergie in einem reziproken Verhältnis, sprich, je höher die Akupunkturmeridianenergie, desto niedriger ist der Hautwiderstand und desto höher ist der Ausschlag am Ohm-Meter und umgekehrt. Durch dieses Verfahren kann sehr exakt festgestellt werden, in welchem energetischen Zustand sich der Akupunkturmeridian befindet. Der energetische Zustand wiederum gibt Auskunft über die Funktionsfähigkeit des jeweiligen daran hängenden Organsystems.

Dieses Testverfahren ist zunächst einmal für den naturheilkundlichen Therapeuten schwierig zu erlernen, da man eine sehr exakte Testtechnik erlernen muß und die Auswertung der erhobenen Meßwerte untereinander in einem Gesamtbild üben muß. Jedoch ist dieses Verfahren das exakteste Verfahren zur Feststellung der gesamtenergetischen Situation.

2. Die Kinesiologie

Die Kinesiologie macht sich zunutze daß das, was gut für uns ist, uns stärkt und das, was nicht gut oder geschwächt ist, uns schwächt. Getestet wird die Muskelspannung. Ein starker Muskel dokumentiert eine positive Auswirkung, ein schwacher Muskel eine negative Auswirkung. Dieses Verfahren ist für naturheilkundliche Therapeuten einfach zu erlernen, jedoch muß der Therapeut sehr viel Hintergrundwissen haben, denn er muß konkret wissen, welche Dinge er hinterfragen möchte.

3. Die Biotensordiagnostik

Der Biotensor testet das energetische Feld um uns herum. Bringen wir nun in diesen Testkreis eine Testsubstanz hinein, können wir durch die zu- oder abneigende Reaktion des Biotensors erkennen, welche Substanzen für uns zuträglich oder abträglich sind. Auch können hiermit die energetischen Zustände der einzelnen Organbereiche ertestet werden.

Dieses Verfahren ist besonders für sehr sensible Tester geeignet. Es ist ein sehr schnelles Verfahren und sehr einfach zu erlernen. Allerdings muß der Tester auch hier ein großes Hintergrundwissen haben, um zu wissen, welche Dinge er abfragen muß.

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