Monats-Archiv für Mai 2010

10 Thesen gegen die digitale Abspeicherung von biologischen Informationsinhalten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

von Herrn Dr. Peter Kreisl habe ich eine Liste mit 10 Thesen gegen den Unfug der digitalen Abspeicherung von biologischen Informationsinhalten erhalten.

Dies sehe ich ergänzend zu meiner Schrift „Das Leben ist unberechenbar - Leben ist mehr als Bits und Bytes“ und gebe Ihnen hiermit diese Informationen zur freien Verwendung.

Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass Sie diese Schrift gerne bei uns anfordern können, um Sie auch an die Kollegen weiterzuleiten, die bereits mit solchen Systemen vermeinen zu „arbeiten“ bzw. hoffentlich rechtzeitig an die Kollegen, die erwägen, in diesen Unfug zu investieren. Oder laden Sie die Broschüre einfach hier als pdf-Datei herunter.

Mit herzlichen Grüßen

Martin Keymer

Zehn Thesen gegen die Behauptung:
„Substanzinformation oder Biologische Information könnten auf magnetische Trägermedien in digitalisierter Form abgespeichert werden“

von Dr. Peter Kreisl

1
Biologische- und Substanzinformation ist grundsätzlich und ausschließlich an das Medium Wasser gebunden.

2
Der Informationsgehalt wasserhaltiger Medien, also aller Arten Biologischer Information, kann nur auf andere, ebenfalls wasserhaltige Medien (wie z. B. lebende Organismen) übertragen werden.

3
Derartige Informationsübertragung von einem wasserhaltigen Medium auf ein zweites, wasserhaltiges Medium erfolgt nicht mittels oder unter Beteiligung elektromagnetischer Felder.

4
Biologische Information kann nicht in Einzelinformationen oder Informationsmuster zerlegt werden und kann aus diesem Grund auch nicht in Form irgendeiner Zahlenfolge dargestellt und abgespeichert werden.

5
Biologische Informationssysteme enthalten und benötigen keinerlei Energie, wie die Physik diese definiert.

6
Substanzen welcher Art auch immer senden keinerlei Biologische Information mittels elektromagnetischer Felder aus noch enthalten Substanzen Biologische Information, die über elektromagnetische Felder übertragbar wäre.

7
Biologische Information stellt im Sinne der Physik keine messbare Größe dar. Sie kann deshalb weder physikalisch nachgewiesen noch auf Datenträger abgespeichert und damit auch nicht digitalisiert werden.

8
Biologische Information ist mit Hilfe physikalischer Messgeräte weder nachweisbar noch entzifferbar (decodierbar) noch fixierbar.

9
Jedwedes wie auch immer geartetes elektromagnetischen Feld, selbst wenn es von einem lebenden Organismus erzeugt wird, enthält oder transportiert keine Biologische Information. Derartige bioelektromagnetische Felder sind lediglich die physiologische Folgeerscheinung der in lebenden Organismen ablaufenden Informationsverarbeitung.

10
Quod enim est, erit semper.

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