Therapietip von Dr. med. vet. Jürg Hohl,
gegeben im Rahmen des Workshops in der Schweiz 2009*
In der Praxis hat sich gezeigt, dass bei Patienten, die unter einer zentralen Allergie gelitten haben (speziell Milch und Weizen) und zusätzlich unter starkem Juckreiz der Haut, dieser Juckreiz auch dann persistierte, wenn die Karenz bestehen blieb. Auch nach erfolgter Allergie-Therapie zeigte sich eine Persistenz des Juckreizes.
Dr. Hohl kam nun auf die Idee, die in den Testkästen vorhandenen Milben-Ampullen zu testen und erzielte schließlich den Durchbruch, indem er die früher getesteten Allergene nochmals in den Eingangsbecher stellte und die Milben-Ampullen zusätzlich hinzufügte. Im Ergebnis zeigte sich, dass diese Allergien zusammen mit den Milben plötzlich wieder testbar waren.
Nun erfolgte eine Allergietherapie mit den Milben-Ampullen und den Allergenen im Eingang und es kam zur erfolgreichen Einflussnahme auf den Juckreiz der Haut.
Seine Schlussfolgerung: Immer dann, wenn die Allergie auf die Haut geht, zwingend die Milben-Ampullen zum Allergen in den Eingang geben und bei positivem Testbefund alles zusammen zu therapieren.
Besondere Erfolge zeigten sich insbesondere bei Patienten, die die miasmatische Konstitution Luesinum, Gonokokkinum, Psorinum und Psoriasinum zeigten, speziell natürlich bei einem Allergiemiasma.
Im Namen von Dr. Hohl, verbunden mit dem Dank für die Weitergabe seines Wissens,
gez. Martin Keymer
P.S. Bei den in den Testkästen vorhandenen Milben-Ampullen handelt es sich konkret um folgende Ampullen:
Demodex - Testkasten Parasiten II (Reihe 3, Ampulle 9 und 10)
Mehl-/Hausstaubmilben - Testkasten Dr. Schumacher (Basis)
Sarcoptes - Testkasten Veterinär III (Reihe 1, Ampulle 1)
*Bitte merken Sie sich die nächsten Workshop-Termine für Veterinärmedizin mit Dr. Hohl vor: 15./16. Mai 2010 in der Schweiz und am 18./19. September 2010 in Deutschland.
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