Den folgenden Leserbrief des Dipl.-Chem. Dr. Hans H. Penner zum Kopenhagener Kasperltheater - pardon zur „Klimakonferenz“, der uns von unserem Referenten Dr. rer. nat. Claude Bärtels übermittelt wurde, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten:
LESERBRIEF
Eine Sicherheitskonferenz beschloß, Katzen Schellen umzuhängen, um die Mäuse zu retten. Eine Klimakonferenz beschloß, das Wetter zu verbessern, um die Menschen zu retten. Zwischen beiden Konferenzen besteht eine gewisse Ähnlichkeit.
Physik hat Angela Merkel in der DDR sicher nicht studiert, weil sie Naturgesetzen keine Beachtung schenkt. Wenn Frau Merkel die Lufterwärmung auf 2 Grad einstellen will, muß sie den Kernreaktor der Sonne justieren.
Wenn die Globaltemperatur seit 11 Jahren sinkt und das MPI für Meteorologie für die nächsten 10-20 Jahre mit einer Kaltphase rechnet, müßte nach der Klimatheorie der Bundeskanzlerin die Kohlendioxid-Emission zunächst erhöht werden, um die Globaltemperatur konstant zu halten.
Laut UBA betragen die technischen Kohlendioxid-Emissionen nur 1,2% der biologischen Emissionen. Die Kohlenstoff- Verbrennung fügt der gigantischen Atmosphäre nur homöopathische Mengen an Kohlendioxid zu.
Man stellt sich vor, daß das Kohlendioxid der Luft die Wärmabstrahlung der Erdoberfläche absorbiert und dadurch aufgeheizt wird. Allerdings ist die Absorption der Infrarot-Strahlung schon längst praktisch gesättigt. Eine vielleicht in 200 Jahren zu erwartende verdoppelte Kohlendioxid-Konzentration würde eine Temperatursteigerung von höchstens 0,7 Grad bewirken.
Das Bekanntwerden der Fälschungen von Daten des Weltklimarates verdeutlicht, daß es überhaupt nicht um das Klima geht. Es geht um die globale Umverteilung von Geld: “Ende September habe ich mich mit Fonds-Managern getroffen, die zusammen 13 Billionen Dollar verwalten. Auch sie halten Klimaschutz für eine gute Investition” verrät uns der große Verschwörungstheoretiker Nicholas Stern (Focus 49/2009).
Nachdem der “Klimaschutz” Einzug in die Kabarette hält und die “Flopenhagen-Konferenz” (Deutschlandfunk) das Ende der Klimakonferenzen herbeigeführt hat, wird man sich nach anderen Methoden zur Enteignung der Bürger umsehen müssen. Wer und was kommt nach Merkel?
Dr. Hans H. Penner, Diplomchemiker, 76351 Linkenheim-Hochstetten
>> Lesen Sie hierzu auch den offenen Brief an Frau Merkel, den Herr Dr. Penner im Dezember 2007 veröffentlicht hat.
In diesem Zusammenhang möchte ich an dieser Stelle auch noch mal auf meine Anmerkungen zu CO2 verweisen, die ich vor rd. 2 Jahren veröffentlicht habe:
Der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre beträgt lediglich 0,037 %. Das wiederum bedeutet, daß ein einziges Kohlendioxidmolekül in der Luft von 2.700 anderen Luftmolekülen (Stickstoff, Sauerstoff, Wasser, Edelgase etc.) umgeben ist.
Diese anderen Luftmoleküle, somit 99,963 % der Luft speichern aber keine Wärmestrahlung und dies wiederum bedeutet, daß das eine CO2 Molekül keinen irgendwie gearteten Treibhauseffekt auf die anderen Moleküle ausüben kann.
Natürliche Kohlendioxidquellen wie Ozeane, Bodenausgasungen und die Atmung von Bodenorganismen, Menschen, Tieren und Pflanzen produzieren 94,5 % aller CO2 Emissionen, während die vom Menschen durch Industrie, Landwirtschaft, Viehhaltung und Brandrodung ausgesandte Kohlendioxidmenge nur 5,5 % ausmacht.
Somit wäre es so, daß selbst wenn Kohlendioxid als Klimawandler in Frage käme, es völlig unmöglich zu sein scheint, daß der Mensch durch die Verminderung seiner 5,5 % der von ihm verursachten Kohlendioxidemissionen irgendeine bemerkbare Wirkung erzielen könnte.
Fakt ist, daß es keine konstante mittlere Wetterlage gibt, sondern immer nur zyklische Schwankungen. Den Begriff einer normalen Wetterlage gibt es nicht. Nie hat jemand gesagt: „Das Wetter ist für die Jahreszeit wieder einmal genau richtig“ oder „seit 4 Wochen haben wir jetzt schon normales Wetter“. Es ist entweder zu kalt, zu warm, zu naß, zu trocken etc. .
Direkte Messungen von Wetter- und Klimadaten findet man erst seit Mitte des 18. Jahrhunderts, jedoch waren die Messungen per Thermometer vor 1930 weder weltweit standardisiert noch exakt, so daß also nur die Daten der letzten 80 Jahre für Vergleichszwecke herhalten können. Doch auch diese Daten haben große Probleme, denn die Orte an denen gemessen wird, sind durch die zunehmende Bevölkerungsdichte immer wärmer geworden, alleine schon durch die Abstrahlung der beheizten Häuser. Daher ergeben sich bei Temperaturmessungen in Erdnähe meistens höhere Ergebnisse, als Messungen per Ballon oder Satellit.
Diese Messungenauigkeiten führen also dazu, daß die Daten bereinigt werden müssen.
Wenn es dann zur Verkündigung kommt, daß die Erderwärmung um 0,3 bis 1,5 Grad angestiegen sei, dann liegen wir somit in etwa in der Größenordnung der oben beschriebenen Messungenauigkeiten. Klima ist immer ein Mittelwert in einem Beobachtungszeitraum von 30 Jahren. Das bedeutet Wetter geteilt durch Zeit. Dieser Mittelwert ist aber nur für die jeweilige Region anzuwenden, beispielsweise für Florida im Gegensatz zu Sibirien. Ein Mittelwert zwischen beiden zu bilden, ist völliger Unsinn.
99,5 % der Eismassen unserer Erde sind an den Polen und in Grönland zu finden. Dort ist die Temperatur seit 50 Jahren um 0,4 Grad Celsius gefallen!, bei gleichzeitigem CO2 Anstieg!
Die Durchschnittstemperatur der Antarktis beträgt –50° C.
Die ca. 160.000 Gletscher der Erde machen ca. 0,5 % aller irdischen Eismassen aus und spielen deshalb für den Meeresspiegel keine Rolle.
Außerdem hat man erst von 42 Gletschern (!) die Eismassenveränderungen der letzten 10 Jahre analysiert.
Das Ergebnis: Die Gletscher der Alpen schmelzen, die schwedischen aber wachsen und die restlichen 159.958 sind noch gar nicht untersucht!
gez. Martin Keymer
Buchempfehlung zum Thema:
Dr. Wolfgang Thüne:
„Freispruch - für CO2! Wie ein Molekül die Phantasien von Experten gleichschaltet“
Diesen Beitrag drucken


