Nach jahrelanger Forschungsarbeit ist es Martin Keymer in Zusammenarbeit mit Otto von Bressensdorf gelungen, die Schwierigkeiten und die Einflüsse der Mondphasen in die Diagnose- und Therapiesystematik der Vernetzten Testtechnik einfliessen zu lassen.
Hintergründe
Das rhythmische Geschehen, unsere Chronobiologie oder – anders ausgedrückt – unsere innere Uhr ist anatomisch auf spezielle Sensoren der Netzhaut begründet, die zwar auf Licht reagieren, aber ihre Informationen an ein spezielles Gewebe im Hypothalamus senden, den sogenannten suprachiasmatischen Nuklei.
Der Hypothalamus ist das entscheidende Stellglied unserer zentralen Regulation und damit fester Bestandteil des Zusammenspiels von Hirnstamm, Thalamus, Hypothalamus, Hypophyse, Limbisches System und Epiphyse.
Hierbei wird die Gesamtkörperwahrnehmung aller sensorischen Zellen im Hirnstamm durch die entsprechenden Zentren (Wasserhaushalt, Wärmehaushalt, Blutdruck etc.) gebündelt und in den Thalamus geleitet. Der Thalamus dient als Zentralcomputer, in dem alle Daten gesammelt werden, auch unter Einfluß der psychischen Wahrnehmungen und Einfärbungen des Limbischen Systems und den übergeordneten Steuerungen der Epiphyse. Die gebündelte Information gelangt nun in den Hypothalamus, der nun aus diesen gebündelten Informationen Steuerimpulse erzeugt, die zum einen über die Hypophyse auf das Hormonsystem einwirken, zum anderen über die neurovegetativen Impulse auf alle Regulationszentren unseres Körpers und zum dritten wiederum über die entsprechenden Zentren im Stammhirn auf unsere humorale Steuerung.
An der Front des Hypothalamus finden sich etwa 16.000 besonders ausgebildete Nervenfasern, die hier ein unscheinbar winziges, eiförmiges Büschelchen bilden, unmittelbar in der Höhe des Kreuzungspunktes unseres Sehnervs (daher suprachiasmatisch).
Die entsprechenden Zellen auf der Netzhaut reagieren wesentlich träger und langsamer als die Rezeptoren zum Unterscheiden von Schwarz-Weiß und Farbe, jedoch erfassen sie ganze Zeitwahrnehmungszyklen und können so die Veränderungen erkennen wie z.B. wie Nacht dem Tag weicht oder wie sich eine Jahreszeit verändert.
Rückkoppelnd haben die suprachiasmatischen Nuklei auch direkte Verbindung zur Epiphyse, die ebenfalls ein Zentrum der Chronobiologie ist.
Wie ausführlich in dem Seminar „Das geordnete Chaos der biokybernetischen Regelkreise“ der I.M.U. gelehrt, lebt unser Körper in ganz bestimmten Rhythmen. Diese Rhythmen verändern sich entsprechend der Bedürfnisse und zeigen eine erstaunliche Vielfalt und Flexibilität. Wichtig ist hierbei zu verstehen, daß nicht gleiches sich täglich im menschlichen Organismus wiederholt, sondern ähnliches. Die Schwankungsbreite der möglichen Reaktionen ist sehr groß und betrifft unsere täglich unterschiedliche Leistungsfähigkeit, Lernbereitschaft, Lebensfähigkeit und vieles mehr.
Doch erst diese höhere Ordnung ermöglicht es uns, uns an die unterschiedlichen Bedingungen zu gewöhnen und anzupassen. So gewöhnen wir uns beispielsweise innerhalb von Tagen an neue Zeitzonen oder bei Bedarf auch an Nachtarbeit, wenngleich es hier natürlich individuelle Unterschiede gibt.
Hierbei spielt die Sonne eine zentrale Rolle, doch auch der Mond. Die Sonne (Yang) steht hier für die Aktivität des Tages, der Mond (Yin) steht für die Regenerationsphase der Nacht.
Die wesentlichen Steuerungshormone für diese Funktion ist das Serotonin des Tages und das Melatonin der Nacht, wobei die Anpassung über den 3-Erwärmer entsprechend der Organuhr der Akupunktur zwischen 21.00 Uhr und 23.00 Uhr erfolgt.
Alle Grundgesetze des Lebens sind in diese Rhythmen integriert. Somit auch alle Phasen der Aktivität im Sinne der Yang-energetischen Steuerung und der Regeneration im Sinne der Yin-energetischen Steuerung. Damit eben auch die Phasen der Ingangsetzung der Heilungsphasen (Yang) und dem Ablauf der Heilungsphasen (Yin).
Somit ist der Mond wie auch die Sonne, einer der entscheidenden Taktgeber des rhythmischen Geschehens in unserem Körper.
II. Grundsätzliches zur Therapie in der Rhythmik der Mondphasen
Der Mond polarisiert die Polarität des Menschen im Yin und Yang und trägt ganz wesentlich zum ewigen Rhythmus einer mehr Yin- oder Yang-gesteuerten Aktivität bei:
- Der Neumond setzt für unseren Organismus prinzipiell das Startsignal des Yang, welches sich weiter fortsetzt im
- zunehmenden Mond. Hier finden wir die Ingangsetzung und Einmündung der Yang-energetisch gesteuerten Heilreaktionen, wir finden den Aufbau, die Stärkung, die Aktivität und die Erhöhung der Aufnahmefähigkeit, physisch wie psychisch. Somit erhöht sich die Kreativität und damit die Lern- und Konzentrationsfähigkeit. Individuell angepaßte bio-verfügbare Medikamente können besser aufgenommen und verarbeitet werden und ihre Heilwirkung besser in Gang gesetzt werden. Prinzipiell sind die therapeutischen Bemühungen, soweit sie auf den Aufbau der Körperenergie gerichtet sind, wesentlich besser wirksam.
- Der Vollmond zeigt den Wechsel an. Den Wechsel von der Yang-energetischen Steuerung der Rhythmik auf die Yin-energetische Steuerung, die sich dann wiederum fortsetzt in dem
- abnehmenden Mond. Hier sind nun die regenerierenden Kräfte am Werk, die insbesondere auch für den Ablauf der Heilphasen der Yin-energetisch gesteuerten Heilphasen verantwortlich sind. Daraus resultiert, daß Wunden weniger bluten, die Heilung schneller erfolgt, alle Therapiemaßnahmen, die auf Heilung und Regeneration, auch der Regeneration von Körperenergie und Schaffung energetischer Reserven ausgerichtet sind, greifen hier optimal. Der abnehmende Mond ist auch optimal für die Durchführung von Operationen. Prinzipiell werden loslösende Prozesse begünstigt, Entschlackung, Gewichtsreduktion, Entgiftung, Entwässerung erfolgen intensiver. Auch fällt die körperliche Arbeit leichter und die Phasen der Entspannung sind tiefer.
Für Ihre therapeutische Arbeit mit dem Mondkasten wünsche ich Ihnen viel Erfolg und viel Freude. Für Rückmeldungen über Ihre Erfahrungen in der praktischen Anwendung bin ich Ihnen sehr dankbar. Bei Rückfragen zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren.
gez. Martin Keymer
Etwaige Trübungen und Ausfällungen haben keine Einschränkung auf die Testwirkung.
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