Kopenhagen. - Die starke Belastung der Nahrung mit polychlorierten Biphenylen (PCB) scheint einen Einfluß auf das Ansprechen auf Diphtherie- und Tetanusimpfungen zu haben.
Bei Kindern auf den Faröer Inseln im Nordatlantik haben dänische Wissenschaftler mit jeder Verdopplung der PCB-Werte eine um rund 24 Prozent reduzierte Konzentration von Diphtherie-Antikörpern und eine um ca. 16 Prozent reduzierte Konzentration von Tetanus-Antikörpern registriert. Grund für die PCB-Belastung ist der häufige Genuß von Walfleisch, einer der wichtigsten Nahrungsquellen der dortigen Bevölkerung. Wegen der jahrzehntelangen Wasserverschmutzung ist das Walfleisch hochgradig kontaminiert. (TM)
Quelle: “PLOS Medicine”, Online, Volume 3, Issue 8, August 2006
Den Originaltext (in Englisch) finden Sie hier.
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