Beitrag in der Sendung “Leonardo - Wissenschaft und mehr” vom 20. November 2006, WDR 5
Es war eines der größten Forschungsprojekte dieser Art in Deutschland. Vier Jahre dauerten die Feldversuche, die herausfinden sollten, welche Folgen für die Umwelt genveränderter Mais hat. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz beauftragte mit der Durchführung die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft. Die zentrale Fragestellung der Studie war, welche Lebewesen in welchem Umfang von genverändertem Mais beeinträchtigt werden. Der Bt-Mais soll einen speziellen Maisschädling töten, den Maiszünsler. Andere Insekten oder Kleinlebewesen würden nicht in Mitleidenschaft gezogen. So behaupten es zumindest die Herstellerfirmen, z.B. der Weltkonzern Monsanto, der die Zulassung dieser Maissorte auch auf dem deutschen Markt beantragt hatte. Die Studie jedoch fördert anderes zutage.
Quelle: WDR 5, Leonardo - Wissenschaft und mehr, Sendung vom 20. November 2006. Beitrag von Albrecht Kieser.
Machen Sie sich selbst ein Bild von dieser Peinlichkeit: www.wdr5.de
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