Neue Untersuchung an 328 Kindern
Die amerikanischen Wissenschaftler hatten nach einem Bericht der «Ärztlichen Praxis» 328 Kinder mit häufigen Halsinfektionen untersucht. Bei einem Teil der kleinen Patienten wurden die Gaumenmandeln operativ entfernt, die anderen Jungen und Mädchen blieben vom Messer verschont.
Zwar litten die operierten Kindern in den folgenden drei Jahren tatsächlich seltener unter Halsinfektionen als die anderen Patienten. Doch der Anteil der mittelschweren bis schweren Entzündungen war in beiden Gruppen mit rund elf Prozent gleich hoch.
Als erschreckend werteten die Mediziner zudem, dass von den 203 operierten Kindern fast acht Prozent unter mehr oder weniger schweren Komplikationen litten. Die Experten empfahlen daher, die Kriterien für eine Mandel-OP deutlich enger zu fassen.
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