Monats-Archiv für Februar 2002

Lipobay-Skandal: Zahl der Todesfälle fast verdoppelt

Leverkusen - Der Cholisterinsenker Lipobay kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus. Bayer musste jetzt die Zahl der Todesmeldungen im Zusammenhang mit dem umstrittenen Präparat drastisch nach oben korrigieren.

Der Leverkusener Pharmariese habe nach der Marktrücknahme des Medikaments weitere Meldungen über Tote erhalten, teilte das Unternehmen am Freitag in Leverkusen mit. Insgesamt seien inzwischen rund hundert Menschen mit Muskelschwäche in zeitlichem Zusammenhang mit der Einnahme von Lipobay gestorben.

Zum Zeitpunkt des Vertriebsstops im August 2001 war die Zahl der Verdachtsfälle mit 52 beziffert worden.

Quelle: DPA, 18.01.02

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Institut: Todesfälle durch Medikament Remicade

Das Medikament Remicade zur Behandlung von chronisch entzündlichen Erkrankungen hat nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts (www.pei.de) möglicherweise tödliche Nebenwirkungen.

Seit 1998 seien weltweit 202 Todesfälle registriert worden, in Deutschland seien 29 Todesfälle bekannt, berichtet das Bundesamt am Freitag in Langen.

Das Produkt der Firma Essex Pharma GmbH aus München wird zur Behandlung von Krankheiten wie Morbus Crohn und rheumatoide Arthritis eingesetzt. In der Hälfte der Fälle starben die Patienten an schweren Infektionen, darunter auch an Tuberkulose.

Als “Notfallmaßnahme” trat nun am Freitag eine Änderung der Zulassung für Remicade in Kraft. Jeder Patient muss jetzt auf Tuberkulose untersucht werden. Patienten mit Herzproblemen dürfen das Medikament nicht mehr bekommen. Der Hersteller informiert Ärzte und Apotheker mit einem so genannten “Rote-Hand-Brief” über die neuen Richtlinien. Vom Markt genommen wird das Medikament nicht.

Über inzwischen drei Rote-Hand-Briefe seien Ärzte, Apotheker und der Handel über alle sicherheitsrelevanten Daten informiert worden. Den Packungen würden jetzt auch weitere Informationen für Patienten beigelegt.

Quelle: DPA, 01.02.02

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Intensiv-Leberwickel zur Entgiftung

Beitrag von Frau Martha Schütte, Heilpraktikerin, Linz

Auf einem Vernetzte Testtechnik II-Seminar stellte Frau Martha Schütte (Referentin des Seminars Konstitutionstypen vom 22.-23. September 2002) den Teilnehmern folgenden Leberwickel vor, mit dem sie hervorragende Erfolge hat, insbesondere bei chronischen Leberleiden oder aber auch bei akuten Leberüberlastungen, z.B. im Rahmen einer Mykosetherapie. Hilfreich auch bei langwierigen Verdauungsstörungen, bei Leberflecken, prinzipiell bei allen gestauten Giften, therapieresistentem Husten, Lymphstauungen (z.B. Pfeiffersches Drüsenfieber), Milzstauungen etc.

Quebracho* 150 g

Eichenrinde 150 g

Hafer 50 g

2 reichliche Hände Haferstroh und Haferflocken

2 reichliche Hände Wiesenkräuter (bevorzugt frische Brennesseln und frisches Schöllkraut) (ersatzweise kann auch ein Heublumensack verwendet werden).

Dies kann man auch eventuell im Sommer sammeln und trocknen.

All dies zusammen gelangt in einen großen Topf und wird mit vitalem Wasser zwei Stunden lang zu einem Sud ausgekocht.

In den so gewonnenen heißen Sud legt man nach dem Abseihen ein großes Badetuch, durchtränkt es und wringt es eben an.

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