Monats-Archiv für März 2001

Die Notwendigkeit von Nahrungsergänzungsmitteln und deren Dosierung

Beitrag von Martin Keymer, Heilpraktiker, Emsdetten
Äußerung von Herrn Dr. Müller-Wohlfahrt geäußert im Focus, Ausgabe 40/2000 zum Thema der Notwendigkeit von Nahrungsergänzungsmitteln und deren Dosierung

“Unser Körper muß sich täglich gegen ein biologisches Feuerwerk schützen, wenn zu viele Freie Radikale die Zellen schädigen. Um diese abzuwehren, benötigt der Organismus mehr Nährstoffe als wir aus der Nahrung gewinnen. Wir können uns nicht mehr gesundessen. - Unsere Böden sind total ausgelaugt, es steckt lange nicht mehr so viel im Essen wie wir meinen, zusätzlich begünstigen täglicher Streß, psychische Anspannung und Umweltgifte, daß Freie Radikale unsere Zellen schädigen.”

Frage von Focus: “Bei den meisten Substanzen liegen Sie mit Ihren Empfehlungen weit über den Dosisangaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Die DGE rät zu einer täglichen Dosis von 100 Mikrogramm Vitamin C, Sie hingegen zu 250 bis 2000 mg?”

Antwort: “Ich glaube, der Körper braucht je nach Belastung und Alter eben weitaus mehr Nährstoffe. Ich will nicht nur einem Mangel vorbeugen, sondern die positive Wirkung zum Schutz der Zellen vor Freien Radikalen nutzen. Meine Medizin ist eine Erfahrungsmedizin. Seit mehr als 20 Jahren verwende ich diese Substanzen bei meinen Patienten. Sie gehören zu einem Gesamtkonzept bestehend aus einer richtigen Ernährung, Bewegung und eben Nahrungsergänzung. Manche Äpfel enthalten heute 50% weniger Vitamine als noch vor 30 Jahren. Je schöner und regelmäßiger sie aussehen, desto skeptischer bin ich.”

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Wohnraumgifte

Weitergabe eines Untersuchungsbefundes durch Thomas Ganswindt, Veterinär u. Heilpraktiker in Berlin an Martin Keymer, Heilpraktiker, Emsdetten

Von Herrn Thomas Ganswindt erhielt ich den Untersuchungsbefund bezüglich Holzschutzmittelaltlasten von einer seiner Patientinnen.

Diese Patientin hatte den Verdacht, daß in ihrer Dachgeschoßwohnung erhöhte Wohnraumgiftkonzentrationen vorzufinden sind. Daraufhin schickte sie eine entsprechend abgefüllte Probe an die Stiftung Warentest. Hierbei ergab die eingesandte Holzprobe Nr. 1505 in der gas-chromatographisch vorgenommenen Untersuchung folgende Ergebnisse:

PCP 410,0 mg pro kg (Richtwert 5,0 mg pro kg)
DDT 6100,0 mg pro kg (Richtwert 5,0 mg pro kg)

Darunter stand noch der Satz:
“Aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes sollten unbedingt Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden.”

Eine nachfolgend erweiterte Untersuchung der Sofia-GmbH bestätigte nicht nur die Belastung mit DDT und PCP, sondern zeigte zusätzlich noch an

Quecksilber 0,7 (Richtwert 0,05)
Bor 13,5 (Richtwert 5)
Fluor 87,1 (Richtwert 20)
Schwefel 0,12 (Richtwert 0,01)
Chlor 0,08 (Richtwert 0,05)
Zink 17,8 (Richtwert 5)

Inzwischen ist der Dachstuhl abgerissen und komplett saniert. Nun findet sich dieser Dachstuhl auf der Sondermülldeponie. Wie beruhigend für das Trinkwasser!

gez. ohne weiteren Kommentar
Martin Keymer

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