Eine aktuelle Meldung der Universität Tübingen - Zeitungsnotiz Tagesspiegel vom 7.9.999
Dioxine können das zelleigene Selbstmordprogramm (Apoptose) bestimmter Zelltypen hemmen, und damit das Wachstum von Tumoren fördern. Diese Wirkung betrifft vor allem Krebs-Vorläuferzellen in der Leber, die dadurch ungehindert wachsen können. Mit diesen Erkenntnissen sind Tübinger Toxikologen dem Wirkmechanismus eines der stärksten Gifte einen Schritt nähergekommen.
Im Forschungszentrum Karlsruhe wurde jüngst festgestellt, daß Dioxine das genetische Programm von gesunden Leberzellen derart verändern, daß das Wachstum verlangsamt und die Zellen dadurch bestimmte Aufgaben nicht mehr verrichten können.
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