Beitrag von Martin Keymer, Heilpraktiker, Emsdetten aufgrund eines Hinweises von Michael Nimz, Arzt, Berlin
Ein gutes Beispiel für die Argumentation von Paraffinen bei Patienten:
“Diesen Hinweis verdanken wir Michael Nimz, Berlin.”
Sie kennen doch gewiß den wunderschön glänzenden Weihnachtsapfel. Haben Sie sich schon einmal bewußt gemacht, was das bedeutet? Der Apfel wird im Herbst geerntet, dann wird er entsprechend gelagert. Kurz vor Heiligabend wird er mit einem trockenen Tuch schön blankpoliert und die Haut zeigt sich wunderbar glänzend. Dieser Apfel gehört als Schmuckstück auf den Weihnachtsteller. Haben Sie sich schon einmal bewußt gemacht, was den Apfel so glänzend macht? Das sind Wachse, Paraffine, die der Apfel in der Apfelhaut selbst produziert, und produziert der Apfel diese Wachse nur, damit Sie ihn auf den Gabentisch legen können? Gewiß nicht! Warum dies so ist, das merken Sie in dem Moment, wenn Sie in den Apfel hineinbeißen. Er ist nämlich noch genauso saftig wie im Herbst. Woher kommt das? Ganz einfach, weil diese Wachse die ganze Flüssigkeit im Apfel halten, und nicht nach außen abdampfen lassen. Erst wenn die Haut verletzt wird, dann wird der Apfel auch schrumpelig (Fallobst). Genauso wirkt auch das Paraffin auf Ihrer Haut, nur daß die Haut ein Entgiftungsorgan ist und die Abgabe von toxischen Substanzen durch die Haut über Flüssigkeit erfolgen muß.
Nun können Sie sich gewiß vorstellen, wie diese Wachse dieser normalen Hautfunktion entgegenstehen. Noch ein wichtiger Hinweis: ein Effekt, den Sie von einem Plastikhandschuh kennen.
Die Haut wird feucht und gestaut. Dies führt zur Erhöhung der Permeabilität, und die Erhöhung der Permeabilität erhöht die Aufnahme. Auch die Aufnahme von Umweltnoxen und durch die erleichterte Transmission der Langerhanszellen auch zu einer leichteren Reaktion auf potentielle Allergene.
Martin Keymer
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